Ich war alt und brauchte das Geld

Hier das Buch von Susanne Wolff mit der Rezension, wie sie bei Amazon und an anderen Stellen steht:

 

  

 

Rezension:

von Harald Herrmann
 
Wie eine taffe Unternehmerin
 
Zielstrebigkeit hat Susanne Wolff bei der Trennung von ihrem Mann schon bewiesen und sie beweist sie in diesem Moment wieder, als sie, schon einige Zeit arbeitslos, sich entschließt, den Lebensunterhalt und die Absicherung für das Alter „im Gewerbe“ zu verdienen. Es gibt wenige Frauen, die das so konsequent durchziehen wie sie, die Frau, die auf den ersten Blick wie die Geschäftsführerin eines Betriebes wirkt. Genaugenommen ist/war sie ja auch die Geschäftsführerin eines Ein-Mann…, nee, eines Ein-Frau-Betriebes mit Steuernummer, Krankenkasse, Versicherungen usw.
In diesem Buch beschreibt sie als Ich-Erzählerin den Weg in die Prostitution, was sie dort erwartet, wie sie sich durchbeißt, ihre zwei streng voneinander getrennte Leben, auf der einen Seite die „Nutte“, auf der anderen die liebende Mutter und Oma, deren Familie nicht wissen darf, auf welche Weise die erfolgreiche Oma ihr Geld wirklich verdient!
Es gelingt ihr, emotional zu beschreiben, wie sie sich durch dieses Leben kämpft, natürlich auch in der Wortwahl dieses Milieus – und trotzdem irgendwie diskret. Was mir noch wichtiger erscheint, sie lässt auch anklingen, dass viele Kunden bei ihr und den Kolleginnen das finden, um das sie ihre Frauen niemals bitten würden, Wünsche, von denen manche schon sehr skurril sind.
Und wem nun aufgefallen ist, dass bei Amazon kein Buchpreis mehr steht, und man in Buchläden keine ihrer Bücher erwerben kann, Susanne Wolff hat alle Rechte am Buch, hat alle noch verkäuflichen Bücher und hat sich damit auch das Recht erworben, den Buchpreis festzusetzen, der jetzt, ab Mitte Februar 2013, bei 14,95 € liegt!
Wer Fragen an die Autorin hat, die natürlich unter Pseudonym schrieb, über mich  werden diese weitergeleitet und beantwortet …

 

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