Sterne überm Kinzigtal

Sterne überm Kinzigtal

Intro:
Seh ich des Nachts hinauf zum Sternenzelt
weiß ich genau, was mir so manchmal fehlt!

Refrain:
Am hellen Tag genieß ich wo ich bin,
doch in der Nacht, da träum ich vor mich hin,
wo ich auch bin, ich sehe überall
die gleichen Sterne wie im Kinzigtal.

1. Strophe
Am Flüsschen Kinzig ja da seh ich gerne
in klarer Nacht am Himmel all die Sterne,
ich pack am Tag jedoch mein Ränzelein
und wandre fröhlich in die Welt hinein.

Refrain:
Am hellen Tag ...

2. Strophe
Ein Freund von mir zog weg aus diesen Tal
und er schrieb mir so ein ums andre Mal:
"wo ich jetzt lebe, ja da bin ich gerne
und gegen Traurigkeit hab ich die Sterne."

Refrain:
Am hellen Tag ...

3. Strophe
Endet der Tag mit flammend rotem Licht,
lass ich ihn gehn, das Dunkel stört mich nicht.
In klarer Nacht kann jeder mich verstehn,
brauche ich Sternenglitzern nur zu sehn.

Refrain:
Am hellen Tag...

4. Strophe, evtl. gesprochen

Klopft eines Tages an Gevatter Tod,
so will ich mit ihm gehen ohne Not -
Begrabt mich hier im schönen Kinzigtal,
leuchte als Stern herab auch tausendmal.

Getragen:

Am hellen Tag, da könnt ihr uns nicht sehn,
doch in der Nacht, da leuchten wir so schön,
wenn ich dort bin, seht ihr mich überall -
mit diesen Sternen überm Kinzigtal.

(c) Harry H. Herold

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