WortArt-Beiträge Harald Herrmann

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09.10.2017     Harald Herrmann, Bornwiesenweg 12, 36381 Schlüchtern

 

Thema "Herbstliches"

 

Zu diesem Thema fiel mir zuerst wenig ein,

da ich ja schon bekanntgegeben hatte,

dass ich eines nicht tue, Herbstgedichte schreiben

 

Keilerei,

 

Ein fast verlorengegangenes Gedichtlein
von mir in einem Kommentarstrang
zu meinem "Nicht-Herbstgedicht"

>Ich will kein Herbstgedicht mehr schreiben
Wo raschelnd lose Blätter treiben
Bis deren bunte Farbenpracht
Der Herbstwind killt mit Stärke Acht

Ich schreibe dann vom Winter bald
Denn der ist ruhig weiß und kalt<

Da folgte - eigenständig - dies ►

>Auf Eicheln ist die Sau geeicht
Die hungrig durch die Wälder streicht
Sie steckt den Rüssel jedenfalls
In Laub Dreck Sch…ße bis zum Hals

Verkündet lautstark unumwunden
Ich hab den größten Mist gefunden
Geruch und Schmatzen zieht sodann
den allerersten Keiler an …

Schon kommt der nächste Keiler
Ei
Was gibt das für ’ne Keilerei …<
 
 
Nun denn, ich habe einfach mal versucht,
Erinnerungen zu be-, besser gesagt, zu verarbeiten.
Was dabei am Ende herauskam, war nicht geplant!
Und dass ich wieder mal etwas Besinnliches schreibe,
das erst recht nicht! Nun gut, nun ist es geschehen …
 
 
HERBST - ZEIT - LOS
 
 
Herbst, die Zeit zum Innehalten
Zeit  sich gründlich umzusehen
Zeit  die Ernte zu verwalten
Zeit  auf Nachbarn zuzugehen
 
Alle Ähren aufgesammelt
Körner trocknen in dem Speicher
Gegen Mäuse fest verrammelt
Machen sie den Bauern reicher
 
Gänse schnattern auf den Feldern
Schweine grunzen im Morast
Früchte saften aus in Keltern
Nüsse schüttelt man vom Ast
 
Kindheit auf den Bauernhöfen
War viel Arbeit  doch auch Glück
Frisches Brot aus heißen Öfen
gerne denke ich zurück
 
Zeit  des Herbstes  auch im Leben
Zeit  für die Erinnerung
Zeit  um weiter sie zu geben
Denn wir werden nicht mehr jung
 
 
Erstellt heute, 09.10.2017
 
.....................................
 
Vor mehr als acht Jahren
entstand dieses Gedicht
 
Der stille Tod

Der Tod  er kam auf leisen Sohlen
Und klopfte nicht mal vorher an
Hat ohne Aufsehn  ganz verstohlen
Das  was sein Auftrag war  getan

Als man bemerkte  was geschehen,
Da fing sie an  die Jammerei,
Bis einer sagte  so zu gehen
Das wünsch ich mir  ich bin so frei


Am Unfallort sah ich ihn stehen
Den stillen Tod  er stand schon dort
Er wollte zu dem Opfer gehen
Man schickte ihn ganz einfach fort

Man hielt zurück das bisschen Leben
In einem Körper voller Pein
Ich dachte nur  könnt da nicht eben
Der Tod das bessre Leben sein

Der Tod gehört nun mal zum Leben
Wie Atmen  Essen  Denken  Schrein
Du kannst gelöst die Hand ihm geben
Er wird dein letzter Freund Dir sein
 
 

 

 

 

 

11.09.2017    

 

Freie Themenwahl,

da kann ich mal alte Moritate vorstellen und fragen, ob der Versuch einer Fortsetzung gelungen ist. 

 

Das Stück aus Januar 2012 ►

 

Die Rüstungs-Panne

Als Ritter Franz von Hohentann
sich auf den Weg zum Klo besann,
stahl er sich vom Turnierplatz fort
und strebte eilends zum Abort.

Dort fiel ihm auf, sein Kettenhemd
war in der Blechbux eingeklemmt.
Es half kein Ziehen, Drücken, Flennen,
Die beiden ließen sich nicht trennen.

Und somit ging die ganze Chose
buchstäblich in die Ritterhose.
Die Gegnerschaft hatt’ laut gelacht:
"Vor Angst wohl in die Hos’ gemacht?"

Zornbebend schafft’ es Ritter Franzen,
sie zu besiegen mittels Lanzen,
nahm von der Königin die Rose
entgegen dann in neuer Hose ...

 

Heutiger Versuch

 

Windiges …

 

 

»Die Winde«, sprach von Hohentann,
»die fangen mich zu nerven an,
die einen, die die Burg angreifen,
die andren durch die Hosen pfeifen.«

Der Leibarzt sprach: »Mein lieber Herr,
zu helfen fällt mir da nicht schwer
bei Winden,die die Hosen wärmen
und die entfleuchen den Gedärmen.

Hört mir gut zu, es wird sich lohnen,
esst täglich nicht nur dicke Bohnen
nehmt dafür, dieses ist mein Rat,
Gemüse, Nüsse, Fisch, Salat!«

»Mag sein«, sprach Franz von Hohentann,
»doch schaut die Kaufleute euch an.
Die Überfälle sich nicht lohnen,
sie transportieren …
     … Speck und Bohnen!«

 

***

 

Noch ein Fundstück aus Juni 2012:

 

Der verkaterte Stiefel

Es maß dem Franz von Hohentann
der Schuster neue Stiefel an
und sprach: »Mein Herr, ich eile,
jedoch - es dauert eine Weile.«

Der Namenstag ward festgesetzt,
der Schuster kam zum Fest gehetzt
und bat den edlen Rittersmann:
»Mein Herr zieht sie doch gleich mal an …«

Der Franz jedoch, bei dem Besuch,
befürchtete, dass der Geruch
der alten Treter stark könnt sein
und willigte darob nicht ein.

Er sprach: »Wir woll’n den Schuster ehren,
er wird es uns auch nicht verwehren,
kommt her und schenkt den Stiefeln ein
vom allerbesten roten Wein.«

Es wurde darauf unbeschwert
so mancher Stiefel noch geleert,
zum Schluss des Festes, ungeniert,
hat man hinein noch uriniert.

Die Knabben leerten sie mit Schwung
im Hofe auf der Pferde Dung,
mit Stroh gefüllt in einerEcke
verbarg man sie unter ’ner Decke.

Besucher von Burg Hohentann
schauen heute diese Stiefel an:
"Die riechen, es ist ja zum Schreien,
als ob sie stark verkatert seien!"

 

 

28.08.2017

 

Lennies neue Heimat

 

Als Lennie in einem Holzschuppen geboren wurde, musste seine Mutter um Nahrung kämpfen, um die Jungen durchzubringen. Die vier Geschwister lagen oft allein im Versteck, eng aneinendergekuschelt, und warteteten mit knurrenden Mägen, dass sie zu ihnen hereinschlüpfte und so viel Milch spendieren konnte, dass sie zumindest überlebten. Sie wussten nicht, wie gefährlich sie lebten, dass, wann Menschen sie gefunden hätten, sie kurzerhand ersäuft worden wären, fremde Hunde sie als willkommene Zusatzmahlzeit aufgefressen hätten. Irgendwie kamen aber alle vier durch und begannen, mit dem Muttertier zusammen den Kampf ums Überleben in einem Land, in dem das Fangen und Töten von halbwilden Hunden so selbstverständlich war wie der obligatorische Schluck aus der Schnapsflasche nach vollbrachter Tat.

Als die Hundefamilie wie magisch von einem vor sich hingammelnden Stück Schweinefleisch angezogen vorsichtig in einen abgestellten Lieferwagen  kletterten klappten plözlich die Türen zu, das Fahrzeug setzte sich in Bewegung und am Ende der Fahrt öffneten sich die hinteren Türen, die Hunde sprangen panisch hinaus und fanden sich  unter mehr als drei Dutzend  knurrenden Artgenossen wieder. Auch hier war das Futter knapp, nur wer fix war und sich nicht nur einige Happen sichern konnte, sondern sie auch zu verteidigen verstand litt nicht an schlimmem Hunger und Mangelerkrankungen wie einige der anderen. Einige Menschen holten die Junghunde täglich aus dem Gehege und brachten ihnen bei, wie sie sich gegenüber Menschen benehmen mussten. Auch Lennie gehörte zu den Auserwählten und lernte recht schnell.

Was die Hunde nicht ahnten: Sie waren unfreiwillige Helden im Internet, denn aus reicheren Ländern kamen Tierfreunde, die den Hunden Frauchen und Herrchen in ihren Ländern zuführen wollten und zu diesem Zweck Videos mit den zu vermittelnden Hunden im Internet vorstellten.

Auf diese Weise kam meine Tochter  gegen Zahlung eines Betrages, der für Tierarztbetreuung mit Impfen und mehr und dem Transport nach Deutschland fällig wurde, zu einem zweiten Hund. Nach einem langen Transport, der den Kleinen  ziemlich mitnahm, durfte sie ihn dann in Empfang nehmen.

Das ist jetzt zwei Jahre her, der Bursche hat sich mit dem vohandenen Ersthund meiner Tochter prima zurechtgefunden, sein Reich ist aber eher bei meiner Frau und mir und  wärend ich das hier schreibe liegt er auf dem Lieblingsplatz meiner verstorbenen Hündin Hexe und lindert so ein wenig die Trauer um den Hund, der nur ein Herrchen kannte und den Rest der Familie als gleichberechtigte Rudelmitglieder ansah.

Lennie aber, unser "rumänischer Wirtschaftsflüchtling", wie wir ihn aus Joke nennen, zeigt uns zu jeder Zeit, wie  dankbar er für das Leben unter uns ist, genießt die Zuwendungen, fordert sie geradezu ein und steht oft im Inteessenkonflikt, zu wem er gerade gehen soll, um sich eine "Knuddeleinheit" abzuholen.

 

Was hat das mit Heimat zu tun?

 

Nun, Flüchtlinge, auch und gerade "Wirtschaftsflüchtlinge", träumen mit Sicherheit diesen Traum, der für die kleine "Bellmaschine" in unserem Haus in Erfüllung gegangen ist. Und ich gehe davon aus, wenn sie richtig Fuss gefasst haben und angekommen sind, dann können sie sich auch kaum vorstellen, wieder zurückzugehen.

Eines weiß ich sicher. Wenn unser neues Famileinmitglied aus unserer Mitte heraus wieder weg müsste, es würde ihm das Herz brechen. Für ihn gilt:

 

Heimat ist da, wo ich verstehe und wo ich verstanden werde.

Karl Jaspers (1883-1969), dt. Philosoph

 

 

 

14.08.2017

 

Die Maske (Themenbeitrag)

Es steckte sich Dorftrottel Hein
für Fasching eine Maske ein.
Die band sich dann der arme Wicht
zum Maskenball vors Angesicht.
So "kostümiert" trat er dann ein
ins Tanzlokal, der "Hasenhein" …

Schlagmäßig trat da Stille ein,
sie starrten alle hin zu Hein,
dem Trottel mit der Hasenzucht
der hat als Maske ausgesucht
mit langen Löffeln, einer Brille
’ne Hasenmaske …
…und die Stille
wich jäh dem brüllend lauten Lachen
der Dörfler, die fast nass sich machen …
ER saugt’ als Lob dies alles ein,
als sie skandierten »Ha - sen - hein …«

Die Info noch zu dem Gedicht:
s’war wirklich so - man glaubt es nicht!

 

 

 

 

31.07.2017

 

Tja, da kam als Thema, das zu schreiben, was uns umtreibt!

 

"Was will ich hier eigentlich?"

 

Als mich Danny vor langer Zeit ansprach, ob ich bei einem Projekt mitmachen wolle habe ich mir Bedenkzeit erbeten. Zu dieser Zeit war ich in einem Projekt tätig, das mir sehr am Herzen lag, bei dem es sich, grob gesagt, um "Oberhessisch Platt schwätze" drehte, den Erhalt des Dialektes im Großraum Wetterau, Vogelsberg, Teile der Schwalm, Marburg, Hinterland, Wetzlar und runter bis Stadtgrenze Frankfurt, also grob gesagt, "rond im Gäisse", also mit Gießen als Zentrum. Als Gießener Wochenmarktbeschicker faszinierte es mich schon immer - die Kundschaft wurde im hessisch gefärbten Hochdeutsch begrüßt und bedient, untereinander sprach man "Platt". In und um Gießen gab es einge Bands, die die Mundart für sich entdeckt hatten, die Gruppe KORK zum Beispiel machte Furore mit dem Song "Pullbomb" auf die Melodie vin "Alice", legendär war, wenn das Poblikum mitgrölte "Pullbomb, Pullbomb, wuu es dann die Pullbomb"!

Alles Geschichte, auch mein Engagement für die Mundart. Ich war es leid, durch den Vogelsberg zu reisen, um mir dann zwei Stunden lang mehr oder minder gekonnte Vorträge schon mehrmals gehörter Mundartgedichte/-geschichten bekannter Mundartschreiber anzuhören.

Darüber verging die Zeit, das wirklich Wichtige, Aktivitäten, wie zum Beispiel Tonaufnahmen von noch lebenden Beherrschern der Mundart aufzuzeichnen, wurden immer wieder betont, man sprach davon, dass man es machen müsse, aber es tat sich kaum etwas.

Ich habe mich zurückgezogen und eines Tages den Entschluss gefasst, hier mitzumachen. Jetzt erschrickt es mich manchmal, dass außer der Tatsache, dass hier selbstverfasste (immerhin!) Beiträge vorgestellt werden, sich die Abläufe aber gleichen wie ein Ei dem anderen.

Mein Fazit nach zwei Wochen Nachdenken ist leider für einige nicht sehr positiv …

 

Zu meinen Wünschen, die ich habe - oder nicht habe:

 

Will ich ein Buch veröffentlicht haben und erwarte Hilfe?

► Nein!

Will ich, dass der Kreis größer wird?

► Nein, für die Art, wie ein Abend jetzt abläuft, sind wir am Limit!

Will ich, dass wir - übertrieben gesagt - öffentlich auftreten?

► Das könnte ich mir vorstellen, es müsste aber schon das Flair von Comedie haben!

 

Was erwarte ich von einem Abend hier?

►► Dass wir entspannt zusammensitzen, eigene Beiträge und Gedanken beisteuern und uns nett unterhalten!


Ich hatte zwar den Gedanken, Veröffentlichungen aus diesem Kreis heraus anzuleiern, aber spätestens die Erkenntnis, dass einige ein Problem damit haben ihre Texte der Öffentlichkeit zugänglich zu machen hat mich bewogen, dies zu lassen.

Ich persönlich bin dabei, meine Werke zu sammeln und auf meiner Website interessierten Lesern zugänglich zu machen, da ich zu der Erkenntnis gekommen bin, dass Kleinauflagen unbekannter Autoren ein solches Nischendasein führen, dass ein Bekanntwerden der mit Herzblut geschriebenen eigenen Texte so gut wie unmöglich ist.

Also mache ich sie der Öffentlichkeit zugänglich, ohne auf "Gewinne" zu hoffen, Verluste habe ich keine, mein Gewinn ist die Freude meiner Leser an meinen Texten!

Sollten sich Aktivitäten ergeben, bei denen  meine Mitarbeit erwünscht ist, ich bin sofort dabei!

Ich habe keine Bedenken, Texte von mir wo auch immer abgedruckt zu sehen, stinkig werde ich lediglich, wenn irgendjemand mein geistiges Eigentum so präsentiert, dass man merkt, es soll der Eindruck entstehen, sie seien vom Einstellenden selbst!

Kommen wir zum Schluss:

Ich komme gerne hierher, bedaure es, wenn es mal nicht klappt, so wie vor 2 Wochen, als ich alles dabei hatte, um hierher zu starten und plötzlich tierische Magenschmerzen bekam! Statt entspannt im Rosengarten ein Zwei Bier trinkend zuzuhören, Vorzutragen und zu diekutieren lag ich im Bett und schlabberte lauwarmen bitteren Tee.

Aber großartige Aktivitäten, die rchtig Arbeit bedeuten, die brauche ich nicht …

 

 

03.07.2017

 

Model

Dürre Schenkel, flache Brüste
Mini-Bäuchlein durch Gelüste
die zu stillen
jedem Willen
sich entzogen

Grelles Licht, Klamotten edel
Köpfe gleichenTotenschädel.
Körper gegeißelt,
Lächeln gemeißelt
und verlogen

Kunden schlemmend sich verwöhnen
und die Models hört man stöhnen
würgen hervor
wie im Chor -
Essenproben

Light-Sekt perlt jetzt in den Flöten
in manch Bäuchlein kämpfen Föten
ums Überleben,
haben aufgegeben -
sind weggezogen ...


Schönheit

Ich schreibe heute kein Gedicht
zu Schönheit …
…denn das liegt mir nicht.
Es ist nicht mehr als schöner Schein
wenn es genügt …
… nur schön zu sein.

Die wahre Schönheit kommt von innen
braucht weder Schminke…
…Puder, Pasten,
Lasst einfach nur die Zeit verrinnen,
vergebt den Menschen …
… die euch hassten.


Schönheitswahn

Ist es noch Schönheit,
wenn Frauen es schaffen,
das Aussehen von
fünf Jahren junger Lebenszeit
mittels geschickter Chirurgenhände
auf fünf Jahrzehnte
zu strecken?

Es soll Künstlerinnen geben
in deren jugendlich wirkenden Körpern
überlebenswichtige Körperteile
die Siebzig
schon stramm überschritten haben …

 

03.07.2017

 

Da mir zum Wort "Freiheit" bisher nichts kurzes, knackiges einfiel kommt mir ein Kommentarstrang entgegen, der einem Beitrag folgte, in dem unterstellt wird, dass die Meinungsfreiheit in Deutschland nicht mehr gegeben sei.

 


Meine Antwort ►

Es ist immer interessant, dass Leute, die öffentlich die "Abschaffung" der Meinungsfreiheit verkünden, dies nur in Ländern können, in denen TATSÄCHLICH Meinungsfreiheit herrscht!"

Etwas anderes ist die Erkenntnis, dass Publizisten jeglicher Art auch wirtschaftlichen Zwängen unterliegen!

»Wes Brot ich ess des Lied ich sing«

https://www.redensarten-index.de/suc...%5D=rart_ou

Zeitungsschreiber z.B. werden sich hüten, Firmen(-imperien), die als Hauptanzeigenkunden des Blattes das Überleben - und damit den eigenen Arbeitsplatz sichern - "in die Pfanne zu hauen!"

Da kommt, wenn überhaupt, minimale Kritik!

Aber dies hat mit der uns garantierten Meinungsfreiheit absolut nichts zu tun!

►►Meine eigene Meinung darf ich äußern!◄◄

Werde ich dabei beleidigend gegenüber jemandem, dann kommen eventuell gerichtliche Schritte des sich beleidigt Fühlenden auf mich zu!

Aber das hat nichts mit der staatlich garantierten Meinungsfreiheit zu tun!
 

Als Entgegnung kam ►

… so lange Du den Mainstream bedienst wirst Du auch nichts merken … aber gehe einmal in die Opposition …
 

 

Dazu meine Meinung►

Da ich Freunde deutlich rechts und links der Mitte habe, die sich sehr kritisch gegenüber der jetzigen Regierung äußern, kann ich feststellen, dass sie bisher - trotz öffentlicher Kritik - keinerlei Repressalien zu fürchten hatten!
Was über gewisse Grenzen hinausgeht kann ich nicht beurteilen, da ich keinerlei Kontakt zu Leuten habe, deren Ziel eine eventuelle Abschaffung der momentanen rechtlichen Ordnung zu sein scheint

Da deren Äußerungen - zumindest da, wo ich schon welche mitlesen konnte - durchaus unter den Begriff "Volksverhetzung" und/oder "Aufruf zu Straftaten" fallen kann, sehe ich auch keine Verletzung der Meinungsfreiheit, wenn das unterbunden wird.

Das könnte allerdings im Umkehrschluss die Deutung zulassen, dass sich Bürger der Bundesrepublik Deutschland, die behaupten, in ihrer Meinungsfreiheit eingeschränkt zu werden, in einem Bereich bewegen, den man schon vage Richtung Terrorismus (Ziel Abschaffung der jetzigen Staatsform) einordnen kann …
 

 
Dazu kam dann►
 

…das es nicht um die Abschaffung unserer Staatsform ginge, sondern wie es komme das(sic) ARD und ZDF und die Dritten alle die selben Nachrichten in einem gleichförmigen Tenor darbieten …

 


 
Meine Antwort ►
 
Gegenfrage:

Wieso soll eine gleichlautende Nachrichtenweitergabe Meinungsdiktatur sein?

Ist es nicht eher so, dass eine gewollte Ausschmückung mit teilweise an den Haaren herbeigezogenen Halb- und Unwahrheiten eher den dem Bereich Meinungsdiktatur zuzuordnen ist?

Ich finde eine gewisse Vorsicht bei der Wietergabe vorhandener Meldungen - so lange keine gesicherten Fakten vorliegen, die man mit einbringen könnte - durchaus als angenehmer, als mit Horrorberichten "angefixt" zu werden, die sich zwar später als falsch und/oder überzogen herausstellen, bei einem gewissen Klientel aber schon "im Kleinhirn festgehämmert" weiterleben …
 

 
Das geht mit Sicherheit noch weiter, aber hier breche ich ab …

 

 


19.06.2017

 

Glück

 

 

Glück gehört auch hier zu Wort-Art,

Glück verbinden wir mit Orten

wo man lauscht, wie ihr mit Worten

glänzt, die ihr an diesem Ort wart.

 

Auf geht’s, es wrd leicht auch glücken

Gibt’s, wenn man vergleicht, auch Lücken …

 

 

******

 

 

 Satire 

 

 

G elassen

L ebten

U nsere

E ltern,

C hemiefrei,

K ohle schleppend …

 


 

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